Design – oder auch ‚das Kleid’

 

In Marios Blog zum Thema myBrowsergame ist sehr deutlich geworden, dass die meisten Browsergames nicht durch innovative Ideen glänzen, sondern durch Flash-Animationen & buntem Klimbims. Es sind meist nur Imitationen mit anderem Stempel.

Was bringt ein schönes Kleid? Nun, das Aussehen ist gewissermaßen der erste Eindruck, er entscheidet Maßgeblich, ob man sich erneut hingibt. Bei einem Browsergame defacto, ob man sich erneut einloggt. Gerade zu beginn, ohne Freunde, Ahnung der Mechanik, und vor allem wenig zu „tun“ (Hallo Erzmine 1,2,3..) gibt es den Ausschlag.

Wer schon etwas länger spielt, dem wird aufgefallen sein, dass genau deshalb auch mit der Zeit gegangen wird. Liegt wohl auch einfach an der Konkurrenz.

Viele alte Nutzer hingegen, bleiben dem Sprichwort folgend „bei Ihren Leisten“. Sie nutzen den älteren Skin, einfach weil sie sich daran gewöhnt haben, und sie gewissermaßen auf jegliche neuartigen „buntem Klimbimbs“ verzichten wollen.

Das dies möglich ist, ist einfach herrlich, und zeigt wie Mario auf seinen Basics coded.

 

 Dem Punkte „Schönheit“ obliegt jedoch bei weitem nicht alles. Bei spielen, welche nur eine kleine Zeitperiode andauern, ist es Maßgeblich, aber umso länger die Spieldauer, desto fesselnder ist die Mechanik. Diese überwiegt deutlichst´ und schafft vor allem die Art cliente, auf diese doch das Ziel gelegt zu sein scheint. Als Bsp. könnte man Rollenspiele nehmen, wie Secret of Mana, FF oder Diablo, welche allesamt durch Spieltiefe brilliert haben.

 

Daraus würde ich herleiten, möglichst wenig Zeit in dieses Kleid zu investieren. Eine farbliche Varianz der derzeitigen Modelle wäre sicher dem individuellen Nutzer von Vorteil, sonst könnte man für die nächsten 1-2 Runden, sogar darauf verzichten.

20.2.09 12:01

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